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Sudan

Im April 2023 brach im Sudan ein bewaffneter Konflikt aus. Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist enorm. Seit 2024 ist Handicap International (HI) erst über eine Partnerorganisation und mittlerweile mit eigenen Teams, u.a. in der Region Darfur aktiv. Unsere Hilfe konzentriert sich hauptsächlich auf Rehabilitationsmaßnahmen und inklusive Hilfe für Menschen mit Behinderungen.

Two disabled women in wheelchairs stare at the camera.

Kaltouma Ismail Abdullah, 35, and Hassaneih Ismail Abdullah, 25, are sisters from Al Kuraynik, in the Darfur region of Sudan. They are both disabled, and partially blind, and now live in Aboutengué refugee camp after fleeing conflict in Darfur region of S | © T. Nicholson / HI

Laufende Aktivitäten

Anfang 2024 begann Handicap International die Zusammenarbeit mit einer sudanesischen Nichtregierungsorganisation als Partner. Das Projekt wurde vom HI-Sudan-Projektteam von Nairobi aus geleitet und im Bundesstaat Gedaref umgesetzt. Handicap International leistete remote technische, operative und finanzielle Unterstützung mit Schwerpunkt auf Rehabilitations-Maßnahmen in Krankenhäusern und Gemeinden, psychosozialer Unterstützung, Schutz und inklusiven humanitären Maßnahmen.

Im August 2024 erhielt HI die Genehmigung, im Land selbst tätig zu werden. Ein Projekt wurde in West-Darfur gestartet, einer Region, die aufgrund massiver Flüchtlingsbewegungen gravierende humanitäre Probleme hat. Das Team verteilt Hygiene-Sets an Familien, deren Kinder unter akuter Unterernährung leiden. Die Verteilung findet in Gesundheitseinrichtungen statt, die von der Organisation „Première Urgence Internationale“ (PUI) im Bereich Ernährung unterstützt werden.

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Hintergrund

Karte vom HI-Einsatz Sudan

Der Sudan, offiziell Republik Sudan, ist flächenmäßig das drittgrößte Land Afrikas und grenzt an die Zentralafrikanische Republik, den Tschad, Libyen, Ägypten, Eritrea, Äthiopien und den Südsudan. Mit 50 Millionen Einwohner*innen hat es eine der jüngsten Bevölkerungen der Welt: 41 % der Gesamtbevölkerung sind unter 15 Jahre alt, 20 % zwischen 15 und 24 Jahre.

Nach jahrzehntelangen politischen Spannungen brach am 15. April 2023 in Khartum ein bewaffneter Konflikt aus. Dabei standen sich die sudanesischen Streitkräfte und die paramilitärischen „Rapid Support Forces“ gegenüber. Am intensivsten waren die Kämpfe in der Hauptstadt und in der Region Darfur.

Die humanitären Auswirkungen sind verheerend. Der Konflikt hat mehr als 130. 000 Menschenleben gefordert und 15 Millionen Menschen (30 % der Bevölkerung) vertrieben, wobei die Hälfte der Bevölkerung unter Hunger und fehlenden Nahrungsmitteln leidet. Trotz internationaler Vermittlungsbemühungen haben die Konfliktparteien Schwierigkeiten, eine politische Lösung zu finden. Dies führt zu einer weiteren Eskalation der Krise.

Die Lage ist nach wie vor katastrophal. Die Gewalt hält an, die Wirtschaft ist zusammengebrochen und die humanitäre Krise verschärft sich zunehmend.

  • Anzahl der Mitarbeitenden: 30
  • Start des Projekts: 2023
Unsere aktionen
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