Aleppo – Leben mit den Bomben

Die Stadt Aleppo im Norden Syriens ist seit einer Woche Schauplatz von Bombardierung und unaufhörlichen Beschusses, der bereits hunderte Zivilisten tötete oder verletzte.

Wir sind entsetzt, welche Grausamkeiten die zivile Bevölkerung erleiden muss, und verurteilen die Verwendung von explosiven Waffen in besiedelten Gebieten stark. Doch leider ist das noch immer gängige Praxis in heutigen Konflikten, wie beispielsweise in Syrien, Jemen, Afghanistan, Ukraine uvm.  Die Opfer sind zu 90% Zivilisten. Es ist höchste Zeit, dass die internationale Gemeinschaft handelt, um diese Barbarei zu beenden. Die undifferenzierten oder gar vorsätzlichen Angriffe sind schwere Verletzungen des internationalen Rechts.

Die Verwendung von explosiven Waffen in dicht besiedelten Gebieten verursacht Leid und schwere Verletzungen (Verbrennungen, offene Wunden, Knochenbrüche, etc.). Sie sind die Ursache für Behinderungen und psychische Traumata. Menschen müssen fliehen und es wird wichtige Infrastruktur zerstört, wie Häuser, Krankenhäuser oder Schulen.

Bei einem Angriff explodiert ein gewisser Prozentsatz der Bomben nicht. Diese Überreste bleiben noch Jahre nach dem Krieg eine ständige Bedrohung für die Bevölkerung und machen die Rückkehr für die Menschen in ihre Nachbarschaft nach den Kämpfen extrem gefährlich.

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